Donnerstag, 14. Dezember 2017 um 15:26

 

Jahresrückblick der Wanderer

Johanna Lalk und Gustav Wiegräbe im Jubiläumsjahr 2017 Wanderer des Jahres

„Volles Haus“ beim Jahresrückblick der Wandergruppe im TV Blomberg in der Flüggeschen Scheune. Hoch zufrieden konnte Wanderwart Dieter Lange feststellen, dass erneut wieder über 50 Wanderfreunde Interesse am Jahresrückblick sowie den Planungen für 2018 zeigten und sich sicherlich auch den gemütlichen Teil der Veranstaltung nicht entgehen lassen wollten.

Trotz nicht optimaler Witterungsverhältnisse fanden sich 25 Wanderfreunde, die sich nach der obligatorischen Kaffeetafel und dem wärmenden Glühwein dem Wanderführer zu einer Kurzwanderung im Bereich Steinkuhle, Gergerloh und Rusterberg anschlossen. Die Nichtwanderer vertrieben sich die Zeit bis zur Rückkehr der aktiven Wanderer mit Gesprächen und allerlei Getränken und den Restbeständen an Kuchen.

Nachdem sich alle Wanderer wieder in der Flüggeschen Scheune eingefunden hatten, setzte Wanderwart Dieter Lange die Versammlung mit dem Rückblick auf die monatlichen Wanderungen fort. An den vom Wanderwart mit Unterstützung aus der Wandergruppe geplanten 22 Wanderungen nahmen im Durchschnitt 14 Wanderinnen und Wanderer teil. Für das einzelne Wandergruppenmitglied bestand bei regelmäßiger Beteiligung die Möglichkeit, 221 km im Bereich Ostwestfalen zurückzulegen.

Gustav Wiegräbe gelang das und Johanna Lalk schaffte 162 km. Damit wurden sie Wanderer und Wandererin des Jahres 2017. Für Gustav Wiegräbe als ältestem aktiven Wanderer eine besondere Leistung, die nach überstandenen gesundheitlichen Problemen an seinem „Sportgerät“ noch höher zu bewerten ist. Beide erhielten für ihren Erfolg aus der Hand des Wanderwartes eine Urkunde und ein Präsent.

Gemeinsam mit Teilnehmern aus der Dienstagriege nahmen über 30 Personen an einem Auffrischungskurs in erster Hilfe, der von der Johanniter-Unfall-Hilfe in Blomberg durchgeführt wurde, teil. Für viele Teilnehmer gab es dabei neue Erkenntnisse, wie erste Hilfe erfolgreich angewandt werden kann.

Auf das 30 jährige Bestehen der Wandergruppe blickte man im Februar 2017 im Museumscafe Lügde bei Kaffee und Kuchen zurück. Auch zu dieser Veranstaltung hatten sich über 50 Personen auf „Wanderfüßen“ oder mit dem PKW eingefunden. Der langjährige Wanderwart Rolf Grünewald ließ sich nicht lange bitten, einige Highlights der vergangenen Jahre noch einmal in Erinnerung zu rufen.

Während einer mehrtägigen Busreise vom 07.05.-10.05.2017 besuchte die Wandergruppe touristische Highlights in Thüringen und der Rhön. Der Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich, die Oberweißbacher Bergbahn, die Talsperre Leibis/Lichte, die Feengrotte in Saalfeld, Coburg und am Rückreisetag der Höhepunkt der Reise, das Erlebnisbergwerk Merkers werden bei den Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben.

Jährlich wiederkehrend ist der 4-Abende-Marsch, in diesem Jahr der 49., eine besondere Herausforderung. Heinrich Kelle und weitere Helfer aus der Wandergruppe sorgten mit einer sorgfältigen Ausschilderung der Streckenverläufe dafür, das alle Teilnehmer wohlbehalten wieder am Ziel ankamen.

Die Rosenrott-Hütte in Istrup, schon häufiger Ziel der Sommerfestteilnehmer, war auch in diesem Jahr für das gesellige Treffen der Wanderfreunde bestens präpariert. Über 40 Mitglieder der Wandergruppe verbrachten ein paar unterhaltsame Stunden und genossen die angebotenen Speisen und Getränke. Für die aktiven Wanderer, die bereits von Blomberg zu Fuß nach Istrup gelaufen waren, schloss sich nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken eine weitere kurze Wanderung durch die Hainbachaue und über Sieben-höfen zurück nach Istrup an.

Wanderwart Dieter Lange beendete damit seinen Jahresrückblick und bat mit dem nächsten Tagesordnungspunkt den Kassenwart Klaus Kugler um seinen Bericht. Der bot keinen Anlass zu Beanstandungen, so dass der Antrag dem Kassenwart und der Wandergruppenleitung Entlastung zu erteilen, einstimmig entsprochen wurde.

Nach den zu Beginn bereits genannten Ehrungen der Wanderer des Jahres wurde die Versammlung für ein schmackhaftes Abendessen unterbrochen. Es folgte dann noch einmal ein Rückblick in Bildern, zu dem neben dem Wanderwart auch Heinrich Kelle beitrug. Die zuvor im Jahresrückblick gemachten Ausführungen des Wanderwartes wurden so auch noch einmal anschaulich vorgetragen. Sie sorgten bei vielen Wanderfreunden für eine Auffrischung der Erinnerungen.